Wege zurück
Wege zurück Budapest 1956: Als die sowjetischen Panzer am 4. Unter den vielen Tausenden, die ihre Heimat nun desillusioniert verlassen, befindet sich auch der Student András Matasi, der auf…
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Wege zurück
Budapest 1956: Als die sowjetischen Panzer am 4. Unter den vielen Tausenden, die ihre Heimat nun desillusioniert verlassen, befindet sich auch der Student András Matasi, der auf abenteuerliche Weise über die Grenze flieht und in seinem Drang nach Freiheit sogar seine große Liebe zurücklässt. November den Ungarischen Volksaufstand brutal niederschlagen, sterben die Träume einer ganzen Generation: Die Hoffnung auf Freiheit ist ermordet, das Recht des Volkes auf Selbstbestimmung vergewaltigt, Budapest zerstört.
Das Trauma seiner Erlebnisse aber bleibt. Nur langsam nähert er, der schließlich in Deutschland sesshaft geworden ist, sich seinem Geburtsland wieder an: In seinen jährlich wiederholten Kuren in einem Thermalbad einer westungarischen Kleinstadt mit einem Wasserschloss, dessen wechselvolle Geschichte er im Rückblick erlebt, findet er allmählich zurück zu seinen Wurzeln. In "Wege zurück" zeichnet Anneliese Ast auf beeindruckende Weise das Leben eines ungarischen Emigranten nach, dessen Schicksal für viele Mitteleuropäer des 20.
Jahrhunderts exemplarisch ist.